| Internet Auktionen |
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Auktionen machen spass sind im Trend und bringen Geld. Auktionsportale werden genutzt wie nie. Wenn man seine Auktion aber schlampig einstellt, kann eine Menge Geld verloren gehen, im schlimmsten Fall wird die Auktion nicht mal gefunden. Aber auch beim Bieten kann man Fehler machen ... auch dazu später im Text mehr.
Tips beim Auktionen einstellen 1. Der richtige Zeitpunkt entscheidet. Als günstig hat sich als Auktionsende der Sonntag Abend zwischen 16 - 19 Uhr empfohlen. Sehr ungünstig ist ein Auktionsende in der Nacht, Feiertage oder am Freitag oder Samstag Abend, wo viele junge Menschen feiern sind. Alternativ kann man den Donnerstag nehmen und die Auktion 10 Tage laufen lassen, dann hat man 2 Wochenenden in der Auktion abgedeckt. Skier im Hochsommer oder das Schlauchboot im Winter zu verkaufen sind keine gute Idee. 2. Titel & Beschreibung. Auf jedenfall Rechtschreibfehler vermeiden (bei der Suche katastrophal). Den Titel versuchen mit Keywörtern komplett auszunutzen, nach denen wird primär gesucht in den Suchmaschine. Die Option "auch in der Beschreibung suchen", muss man extra einstellen und viele Auktions Newbies können das nicht bzw. viele vergessen es auch einfach. Die Beschreibung umfangreich gestalten. Ruhig nach den selben Artikeln im Internet suchen und aus mehreren Ergebnissen bei anderen Aktionen und Google Texte zusammenschneiden. Mehr Information macht die Auktion attraktiver. Ich habe mehrfach beobachtet, das der selbe Artikel fast Zeitgleich zu ersteigern war. Zu 90% brachte der Artikel mit der besten Beschreibung das meiste Geld ! Auch die richtige Kategorie ist wichtig. Ruhig mal nachsehen in welchen Kategorien ähnliche Produkte sind und wo es mehr Bieter gibt. 3. Gestaltung der Auktion. Gestalten Sie die Auktion ansprechend. Schönere Angebote laden zum kaufen ein. Es gibt inzwischen Programme, mit denen man seine Auktionen gestalten kann. Dazu gehört unter anderem auch immer ein eigenes Foto anfertigen. Handelt man viel mit Auktionen lohnt sich eine Fotobox zu bauen mit 2-3 Lichtquellen und "Verlaufhintergrund" um die Ware professionel zu präsentieren. Wichtige Textzeilen in der Auktion mit Fettschrift oder Kursiv hervorheben. Als Bonus kann ich euch mein Auktions Template ans Herz legen. Das ist Freeware und kostet euch nichts. 4. Nicht an Portokosten verdienen. Die Käufer kennen inzwischen die Portokosten von DHL und Hermes. Wer versucht an den Portokosten noch den ein oder anderen € zu verdienen wird mit Sicherheit weniger Gebote und damit weniger Geld bekommen. Mehr Bieter können sich hochpushen, also ist es Ziel viele Bieter zu locken. 5. Gängige Produkte mit 1 € Startpreis einstellen. Bei Artikeln die gut gehen kann man dieses Risiko eingehen. Langfristig bekommt man mehr Interessenten für das Produkt und damit in der Regel auch höhere Erlöse. Aber Achtung, so können unbekanntere Produkte auch mal für 1 € weg gehen.
Tips beim Bieten 1. Spät bieten, erst wenige Sekunden von Auktionsende. Das hat mehrere Vorteile, zum einem schaltet man sogenante unfaire "pusher" aus, die auf diesem wege mit Freunden die Auktion künstlich hochtreiben wollen. Man vermeidet eine psychologisch ungünstige Bietschlacht mit einem anderen Mitbieter. Man bindet sich nicht so emotional ans Angebot. Mit Sniper Software kann man erst auf die letzte Sekunde bieten. Allerdings sind diese Programme bei eBay untersagt. Ob das Rechtskräftig ist, ist noch nicht 100% geklärt. Meine Erfahrung ist, das wenn man flink ist, kann man auch ohne diese Programme auskommen. 2. Auktionen genau durchlesen. Inzwischen ist es zu einer Unsitte geworden z.B. nur die Verpackung zu einem Produkt zu verkaufen. Diese sind dann z.B. mit OVP oder ähnlichem gekennzeichnet. Also genau prüfen ob man tatsächlich auf den Artikel oder irgend ein Teil oder die Verpackung bietet. Im Zweifelsfall sofort den Käufer anschreiben. Antwortet der nicht kann man davon ausgehen, das etwas faul ist. 3. Sachmängelhaftung und Garantie. Zunächst mal was zur Abgrenzung: Die Begriffe "Sachmängelhaftung" und "Garantie" werden oft verwechselt, sie bedeuten aber keineswegs das Gleiche ! Im Folgenden ist nur von der gesetzlich geregelten Sachmängelhaftung die Rede, vom Verkäufer oder Hersteller freiwillig zusätzlich abgegebene Garantien sind etwas anderes. Seit dem 01.01.2002 haftet ein Verkäufer grundsätzlich zwei Jahre lang für Sachmängel. Das gilt übrigens für jeden Verkäufer, nicht nur für gewerbsmäßige Händler! Man hat also für jeden ersteigerten Artikel eine 24-monatige Gewährleistungsfrist. Ausnahme: Private Verkäufer können diese Gewährleistung ausschließen (müssen das aber ausdrücklich in der Artikelbeschreibung angeben!). Händler können die Gewährleistung nicht ausschließen, allerdings bei Gebrauchtwaren auf 12 Monate verkürzen (und müssen das natürlich auch ausdrücklich in der Artikelbeschreibung angeben). Also: Als privater Verkäufer kann man eine Sachmängelhaftung ausschließen. Je unpräziser eine Artikelbeschreibung ist, desto wichtiger ist ein solcher Ausschluss. Wer umfangreiche und detaillierte Artikelbeschreibungen macht, wird sicher selten für Sachmängel haften müssen - egal, ob als privater oder gewerbsmäßiger Verkäufer. 4. Marktpreise kennen. Nicht immer kann man bei Auktionen ein Schnäppchen machen. Inzwischen gibt es einige Preisvergleich Suchmaschinen und auf Auktionensportalen werden tatsächlich höhere Preise gehandelt. Deshalb vor dem Bieten mal die Preisvergleich Suchmaschinen aufsuchen. Auch das Porto spielt hier eine Rolle, was nützt mir ein 2 € geringer Preis, wenn das Porto 7 € teurer ist als der Versandkostenfreie Internetshop. 5. Bewertung des Verkäufers. Bevorauf etwas geboten wird, lohnt es sich mal in die Bewertung eines Verkäufers zu blicken. Gerade schwarze Schafe lassen sich so schnell umgehen. Will einer Betrügen kann man das besonders in den letzten 10 Bewertungen leicht erkennen. 6. Vertipper suchen. Bei der Suche auch mal nach Vertippern suchen. Auch dafür gibt es inzwischen Programme und Webseite, die da helfen. Der Grund sollte klar sein, weniger Mitbieter und Schnäppchen Alarm ! 7. Klares Limit setzen ! Und keinen Cent höher gehen ! 8. Nachtauktionen suchen. Auktionen die in der Nacht enden haben i.d.r. Nachts keine Mitbieter, erhöhter Schnäppchen Alarm. 9. Teure Produkte mit dem Treuhandservice, Paypal oder Kreditkarte bezahlen. Mit anderen Worten, bezahlen Sie alles teure über eine Möglichkeit innerhalb einer Frist Ihr Geld wieder zurücküberweisen zu können.
Betrügereien Der Kontoinhaber und Empfänger Trick. Ein Käufer (A) aus dem Ausland ersteigert Ware und kündigt dem Verkäufer an, dass er sie über ein deutsches Konto bezahlen werde, da eine Auslandsüberweisung zu hohe Kosten verursache. Der Verkäufer erhält das Geld allerdings plötzlich von einem Dritten (B), der damit eine Ware bezahlt, die er bei A ersteigert hat. Der Verkäufer schickt die Ware an den ausländischen Handelspartner A und geht davon aus, dass das Geschäft beendet sei - sein Geld hat er ja bekommen. Monate später lässt B ermitteln, wohin sein Geld gegangen ist. Er hat nämlich hat keine Ware erhalten und fühlt sich betrogen. Der Treuhandservice Trick. Der Käufer verlangt die Zahlungsabwicklung über einen anderen Bezahldienst als den Ebay- Treuhandservice, da dieser billiger sei und er dort schon einen Account habe. Der Treuhandservice meldet auch den Eingang des Geldes, woraufhin der Verkäufer die Ware verschickt. Danach sind sowohl Bezahldienst als auch Käufer nicht mehr zu erreichen, der Verkäufer erhält kein Geld. Oftmals erfährt der Verkäufer auch gar nicht, dass es sich um einen anderen als den Ebay-eigenen Treuhandservice handelt. Er erhält vom Käufer nur einen Link zu einem anderen Treuhandservice, der mit der Auktion nichts zu tun hat. Der Versandkosten Trick. Es werden keine Versandkosten angegeben. Nach Ende der Auktion bekommt der Käufer einen Preis mit überhöhten Portokosten. Prüfen Sie alle Angebote sorgfältig auf versteckte Nebenkosten. Wenn Versandkosten nicht konkret angegeben werden, sollten Sie vor Abgabe eines Gebotes nachfragen.
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| Aktualisiert ( Donnerstag, 24. April 2008 15:27 ) | ||||
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